Big Data bei Financial Times und McKinsey
Big Data erhält in den USA immer mehr Aufmerksamkeit. So hat das Mckinsey Global Institute gerade eine 159 Seiten starke Studie veröffentlicht unter dem Thema „Big Data: The Next Frontier for Innovation, Competition and Productivity“ (sehr lesenswert). Und die Financial Times nimmt dies zum Anlass, einen ausgiebigen Artikel zu verfassen. Hier die Highlights:
Daten sind ein wichtiger Rohstoff der Informationswirtschaft, ähnlich wie es Kohle und Eisenerz in der industriellen Revolution waren. Aber die Wirtschaft lernt gerade erst, wie man große Datenmengen richtig verarbeitet.
Die Menge an Geschäftsdaten verdoppelt sich circa alle 1,2 Jahre. Es gibt viele Bereiche, in denen die Menge der Daten derzeit rapide ansteigt. Dazu zählen zum Beispiel Sendungsverfolgung, E-Mail, Web-Datenverkehr und Social Media.
Große Datenmengen fallen in allen Branchen an und sind ein wesentlicher Faktor der Produktion. Big Data wird dazu beitragen, neue Wachstumsmöglichkeiten und völlig neue Kategorien von Unternehmen zu schaffen, So könnten z.B. durch die Nutzung von Big Data Analysis im US-Gesundheitssystem jährlich 300 Milliarden Dollar eingespart werden.
Es gibt fünf Herausforderungen im Management von Big Data:
- Große Datenmengen besser und schneller verfügbar machen
- Mit Hilfe von Analysetechniken Reaktionen und Leistungen zu verbessern.
- Sinnvolle Segmentierung durchzuführen und ständig anzupassen.
- Durch automatisierte Algorithmen die Entscheidungsfindung zu unterstützen und zu automatisieren
- Neue und innovative Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen zu gestalten.

